19 Feuerwehren aus Hessen und NRW bekämpfen erfolgreich Bundesländer übergreifend Waldbrand

Zur Bekämpfung eines großen Waldbrandes im Grenzgebiet zwischen dem Hesssischen Liebenau und dem Nordrhein Westfälischen Rösebeck wurden gegen 13.40 Uhr des 3. Mai 19 Feuerwehren von den beiden Leitfunksstellen in Kassel und Höxter alarmiert.

Auf einer bewaldeten Anhöhe mit einer Fläche con ca. 1o.ooo qm wurden gefällte Fichtenstämme der Stadt Borgentreich , die in der Gemarkung „Zur Höte „ zum Abtransport aufgeschichtet waren ein Raub der Flammen.

Mehr als 1oo Feuerwehreinsatzkräfte aus dem hessischen Liebenau , Trendelburg, Hofgeismar, Immenhausen und Calden und dem nordrheinwestfälischen Warburg und Borgentreich bekämpften in mehreren Einsatzabschnitten erfolgreich den ersten Waldbrand des Jahres.

Unter der Gesamteinsatzleitung des Warburger Stadtbrandinspektors Detlef Menne unterstützt vom Kreisbrandinspektor des Landkreises Kassel : Claus Stuhlmann und stv. Liebenauer SBI Bernd Thiele wurde ein Überspringen der Flammen auf die benachbarten Fichtenbestände und ein noch größerer Sachschaden als die vom Forst geschätzten 1o.ooo EUR verhindert ,

Der überregionale schnelle Einsatz von 1o angeforderten Großtanklöschfahrzeugen aus 7 verschiedenen Kommunen und Städten ermöglichte eine optimale Löschwasserversorgung im Pendelverkehr von den Wasser Entnahmestellen in Liebenau und Rösebeck.

Nach ca. einstündiger erfolgreicher Brandbekämpfung wurde der Großbrand unter Kontrolle gebracht. Weitere körperlich anstrengende Nachlöscharbeiten zogen sich aber noch bis in die frühen Abendstunden hinein und wurden vom Forst mit Waldarbeitsgeräten unterstützt.

GTLF Calden
Nachlöscharbeiten

Foto:Text :Kreispressewart Horst Klinge